Bill Seaman

Passagen Kombinationen

Metaleistungen

Leistungen

KUNDE: Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland
SEPTEMBER bis NOVEMBER 1996

Die interaktive Installation basiert auf sprachlichen und audiovisuellen Kompositionen, die sich mit Reise, Bewegung und Sinnlichkeit auseinandersetzen.

Innerhalb des Ausstellungsraums wird eine Seite auf ca. 9 m Breite mit drei Videoprojektoren bespielt. Dieser Ausblick in eine virtuelle Welt präsentiert sich als steuerbares Menü-System, mit dem man, unterstützt durch einen Trackball, Bildplattenspieler und Computer, eine poetische Reise um den Globus antreten kann.

Die Basis bildet ein komplexes System von Kurzgedichten (Haikus), die in immer neuen Varianten konstruiert werden können. Die einzelnen Haikus stehen wiederum in assoziativer Verkettung mit Videosequenzen und werden von Seamans komponierter Musik, die parallel eingespielt wird, untermalt. Ein poetischer Diskurs über Liebe, Sexualität und Sinnlichkeit in einer global vernetzten Gesellschaft.

Neben dem interaktiven Gebrauch durch das Publikum konstruiert ein autonomer Gedicht-Generator pausenlos weitere Haikus, die von einem der drei Projektoren projiziert werden. Künstliche Intelligenz und die Deplatzierung von Sprache werden hier thematisiert.

Die konzeptionelle Überlagerung der projizierten Räume definiert einen fließenden, gedanklichen Freiraum für den Betrachter Akteur und konstruiert mit Hilfe modernster Technik neue Arten hybrider Orte. Passage Sets ist eine poetische Reflexion potentiell zukünftiger, sinnlicher Kommunikation.

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